Bahnhofsmission Göttingen

• eine Abteilung im Diakonieverband des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen •

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Bild: Matthias Schöckel

30. Dienstjubiläum in der Diakonie

(11.10.2016) Anlässlich des 30-jährigen Dienstjubiläums von Wolfgang Eggerichs dankten Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes und Doris Magnus aus der Diakonieverbands-Geschäftsstelle dem Leiter der Bahnhofsmission. Sie richteten Grüße von Superintendent Friedrich Selter, den Mitgliedern des Geschäftsführenden Ausschusses und des Kuratoriums der Bahnhofsmission aus.
Mannigel würdigte Eggerichs erfolgreiches Wirken in der Diakonie des Kirchenkreises und hob dabei die hohe Loyalität und das große Engagement hervor.
Eggerichs leitet die Bahnhofsmission seit 2008. Zuvor war er einer der Geschäftsführer der Neuen Arbeit Brockensammlung, einem sozialpädagogischen Arbeitsprojekt, das 1984 im Kirchenkreis gegründet wurde.
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Bild: Bahnhofsmission

Vernissage der Fotoausstellung
#alltag #perspektiven #wege

Unter dem Aspekt „Kreuze im Alltag“ haben Praktikantinnen und Praktikanten der Bahnhofsmission Ende 2014 – unter Mithilfe eines professionellen Fotografen – Ausschau nach Kreuzmotiven in der Göttinger Innenstadt gehalten. Aus vielen kreativen Fotos mit außergewöhnlichen Perspektiven wählten die Schülerinnen und Schüler 13 Fotos aus und verfassten kurze Texte dazu. Im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung laden die Bilder und Texte interessierte Besuchende dazu ein, die unscheinbaren und verborgenen Dinge des Alltags aus besonderen Perspektiven zu betrachten und neue Wahrnehmungs- Wege zu entdecken. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Jugendarbeit der Bahnhofsmission Göttingen in ihrem Facettenreichtum kennenzulernen.
Die Realisierung der Ausstellung und Vernissage wurde maßgeblich von einem Projektteam der ZESS (Zentrale Einrichtung für Sprache und Schlüsselqualifikationen der Universität Göttingen) unterstützt.
Die Vernissage findet Donnerstag, dem 11. August 2016 um 11:30 Uhr in der
Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Kurt-Huber-Weg 1-5, 37079 Göttingen statt.
In einem einstüdigen Programm mit Rede- und Musikbeiträgen wird die Ausstellung feierlich eröffnet und in der Schule zwei Wochen anzusehen sein. Um die Fotografien darüber hinaus noch länger genießen zu können, sind alle Bilder während der Vernissage in Form eines Kalenders oder als hochwertige Leinwand bei einer „stillen" Auktion zu erwerben. Der Verkaufserlös kommt zukünftigen Projekten der Bahnhofsmission zugute.
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Bild: Bahnhofsmission

Jugend-Kunstprojekt
der Bahnhofsmission Göttingen braucht Spenden!

Im Rahmen ihres Praktikums bei der Bahnhofsmission in Göttingen haben Schülerinnen und Schüler in der Göttinger Innenstadt Fotos zum Thema "Kreuze im Alltag" gemacht. Die Schülerinnen und Schüler sollten dabei nach "zufälligen", versteckten Kreuzmotiven in der Stadt Ausschau halten und sich am Ende passende Texte zu den 13 ausgewählten Bildern überlegen.
Um diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit noch mehr Menschen die Augen für die kleinen und besonderen Dinge des Alltags zu öffnen, soll eine Ausstellung der Bilder in Göttingen organisiert werden. Zur Eröffnung wird es eine Vernissage mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern, Ehrenamtlichen und weiteren Gästen in einer Göttinger Schule geben.
Ziel der Ausstellung ist die Vorstellung und Unterstützung der Arbeit der Bahnhofsmission, ihres Praktikumsprogrammes, sowie die Ermutigung jedes Einzelnen, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und einen Blick für die kleinen, unscheinbaren und oft versteckten Dinge des Alltags zu entwickeln.
Begleitend zu der Ausstellung und Vernissage soll ein Fotokalender entstehen und eine Auktion der Bilder (auf Leinwand) stattfinden.
Um den Druck der Bilder, Flyer und Kalender, wie auch die Vernissage finanzieren zu können und somit einen guten, professionellen Auftakt für eine mehrwöchige Ausstellung zu ermöglichen, benötigen wir einen Betrag von 500€ und würden uns sehr über eine Unterstützung freuen!
Spenden kann man unter: https://betterplace.org/p43949
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Gemeinsamer Aktionstag

der Bahnhofsmission, Demenzhilfe und der Straßensozialarbeit
am Freitag, dem 4. Dezember 2014
im Bahnhof Göttingen.
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Bild: Wacker

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Feierliche Einweihung der neuen Bundesgeschäftsstelle: (v.l.) Ingrid Stahmer, Ute Volz (Vorsitzende der KKBM), Christian Bakemeier, Gisela Sauter-Ackermann und Christian Baron (stellv. Vorsitzender KKBM).
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Bild: Rolf Zöllner

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"Ökumenischer Mut"

Bundesgeschäftsstelle der Bahnhofsmission eröffnet. –
Erste kirchenübergreifende Geschäftsstelle von Caritas und Diakonie.


BERLIN. „Wir stehen vor Ihnen in versöhnter Verschiedenheit“, beschrieb der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Berlin Mitte, Bertold Höcker, gut gelaunt  die Segnung der neuen ökumenischen Bundesgeschäftsstelle der Bahnhofsmission. Als „ökumenischen Mut“ bezeichnete sein katholischer Kollege Matthias Fenski, Bischofsvikar für Ökumene im Erzbistum Berlin, die Eröffnung der ersten kirchenübergreifenden Bundesgeschäftsstelle im Bereich von Caritas und Diakonie überhaupt.
Die Räume befinden sich in den alten Backsteinbögen des Berliner S-Bahnhofs Jannowitzbrücke – eine Umgebung wie sie passender für die Arbeit der Bahnhofsmission nicht sein könnte. Hier werden die evangelische und die katholische Geschäftsstelle gemeinsam arbeiten. Die neuen Räumlichkeiten bedeuten kurze Wege, Synergien und Einsparungen für das Team der Bundesgeschäftsstelle um Dr. Gisela Sauter-Ackermann (katholische Geschäftsführung) und Christian Bakemeier (evangelische Geschäftsführung).
„Wir würden uns freuen, wenn andere Fachverbände diesem einmaligen Beispiel folgen“, unterstrich Wolfgang Meincke, Referatsleiter Freie Wohlfahrtspflege, die erfolgreiche Zusammenführung. Sein Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt die Bahnhofsmission unter anderem bei der Innenausstattung der Räume. Diese werden von der Deutschen Bahn kostengünstig zur Verfügung gestellt.
In den Bahnhofsmissionen am Gleis leben die Mitarbeitenden den ökumenischen Gedanken bereits seit mehr als 100 Jahren. Auch im Logo sind das pinkfarbene Kreuz für die evangelische und der gelbe Balken für die katholische Bahnhofsmission schon lange vereint. Die Zusammenlegung der katholischen und evangelischen Geschäftsstelle begann vor vier Jahren, als diese jeweils von Freiburg nach Berlin zogen. Gemeinsame Räumlichkeiten in der Hauptstadt waren jetzt der nächste logische Schritt.
Festrednerin Ingrid Stahmer, ehemalige Sozialsenatorin von Berlin, die den Prozess der Zusammenführung begleitet hat, betonte, wie viel Kraft und Energie solch ein Veränderungsprozess koste. „80 Prozent der Fusionen scheitern, weil die Betriebs- und Organisationskulturen nicht zusammenpassen. Schön, dass die Geschäftsstellen der Bahnhofsmission zu den erfolgreichen 20 Prozent gehören und ab jetzt auf einem Gleis mit gemeinsamen Kopfbahnhof unterwegs sind."

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Schon im Kindesalter ist man fasziniert von der Eisenbahn, und "Dampflok" ist eines der ersten Worte, die Kinder sprechen können.
Etwas älter dann, unterscheiden sie die verschiedenen Zugtypen: ICE, Metronom, Regionalbahn, Cantus...
Die Faszination Eisenbahn vervielfacht sich auf dem Bahnhof. Bei Wind und Wetter darf man mit Kindern "Züge gucken gehen".

Der Bahnhof – ein Knotenpunkt der Begegnungen
Züge fahren ein – Züge fahren ab. Trauriger Abschied und fröhliches Willkommen. Auf dem Bahnhof gibt es alles... und mehr. Das geschäftige Treiben lockt viele an, die nicht mitten im Leben stehen und aus der Spur geraten sind. Für diese bietet die Bahnhofsmission Göttingen Hilfe an: Sofort – ohne Anmeldung – ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen – gratis, mit Auskünften und Unterstützung bei der Verständigung, beim Ein-, Aus- und Umsteigen, mit Aufenthaltsmöglichkeit. Aber auch in akuten Nöten, wenn jemand hungrig, durstig, verletzt, krank oder schwach ist. Oder, indem allein Reisende auf Wunsch begleitet werden.

Bahnhofsmission? Bahnhofsmission!
So vielfältig wie die Menschen, die nach Hilfe fragen, sind bei der Bahnhofsmission Göttingen die freiwillig Engagierten. Ohne Ehrenamtliche geht so gut wie nichts. Weil diese Hilfe so vielfältig ist und jeder Gast eine andere Geschichte mitbringt, ist die Arbeit spannend.
Neben der konkreten Hilfe steht die Reisebegleitung im Mittelpunkt der Arbeit. Geschulte Mitarbeitende begleiten allein reisende Kinder, behinderte, kranke und ältere Menschen sicher bis zum Zielbahnhof und stehen ihnen helfend zur Seite. Damit erfüllen sie eine zentrale Aufgabe der Bahnhofsmission: Menschen auch in schwierigen Situationen Mobilität zu ermöglichen, damit sie weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Viele sind auf diese Hilfe angewiesen: Der siebenjährige Max könnte sonst seinen Vater nicht regelmäßig besuchen. Die 85jährige sehbehinderte Dame müsste schweren Herzens auf das monatliche Kaffeetrinken mit ihrer pflegebedürftigen Schwester verzichten. Die alleinerziehende Frau wüsste kaum, wie sie mit ihren drei kleinen Kindern zur Mutter-Kind-Kur reisen sollte.

Mitarbeitende sind herzlich willkommen!

Wer seine Fähigkeiten und Ideen für die Arbeit bei der Bahnhofsmission Göttingen einsetzen möchte, ist herzlich willkommen! Alle Engagementwilligen werden für ihre anspruchsvolle Aufgabe qualifiziert und kontinuierlich fachlich begleitet.

Die Bahnhofsmission Göttingen ist eine Einrichtung der evangelischen und katholischen Kirche und eine Abteilung im Diakonieverband Göttingen.

Bahnhofsmissionen sind mit ihren mehr als 2.000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden zentrale Knotenpunkte des sozialen Netzes in den Städten und an den Bahnhöfen. Sie helfen jedem, sofort, gratis und ohne Anmeldung oder Voraussetzungen. Das tun sie seit inzwischen weit über hundert Jahren und an derzeit mehr als hundert Orten in Deutschland...